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LBT - Lebensmittel und Biotechnologie • Thema anzeigen - Wie langsam studiert ihr denn so ?
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 Betreff des Beitrags: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 01.07.2016, 13:09 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen

Registriert: 22.10.2014, 23:32
Beiträge: 3
Ich hab eine dreiste Frage: In welchem Semester seit ihr schon und wie viele ECTS Punkte habt ihr so ? Gibt's Leute die das Studium in Mindeststudienzeit abschliessen ??

Würd mich sehr interessieren! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 02.07.2016, 02:24 
Mikroskopierer/in
Mikroskopierer/in

Registriert: 11.11.2012, 12:46
Beiträge: 244
Ich hab das "eigentliche" LMBT Bachelor-Studium nach 8 Semestern aufgegeben, studiere aber weiterhin an der BOKU.

Es ist sicherlich durchaus schaffbar, jedoch durch die zahlreich Interessierten auch künstlich schwierig gehalten meiner Meinung nach. Und das "nur" um am Ende einen Bachelor zu haben ... das war früher im Diplomstudium besser, 5 Jahre und "Master". Wer schafft das heute noch bitte? Bachelor + Master in maximal 5 Jahren?

Ein weiteres Kennzeichen ist das es breit gefächert ist bzw. breit aufgestellt. Man hat praktisch alles integriert - Molekularbiologie, analytische Chemie, Verfahrenstechnik/Prozesstechnik. Mit Abstand die meisten Übungen an der BOKU und dadurch braucht man meiner Meinung nach auch länger (wenn man nicht überall sofort reinkommt etc...).

Ich denke man müsste also all jene fragen die das in Mindestzeit absolviert hatten - die müssen irgend etwas richtig gemacht haben. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 02.07.2016, 09:25 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen
LBT User Foto

Registriert: 16.11.2012, 18:11
Beiträge: 16
Habe 8 Semester für den Bakk benötigt - nicht aber aus Faulheit zwei Semester länger gebraucht, sondern weil es doch organisatorisch gesehen eine zähe Sache sein kann. MTV/ESI werden meist anderthalb Monate lang korrigiert - wirst du negativ, verzögert sich die Prüfung also auf 3 Monate. Solche Prüfungen darfst du dir halt nicht zum Schluss aufheben, wie viele inkl. mir, es tun :D

Einen Laborplatz zu ergattern war auch nicht immer die einfachste Sache. Dementsprechend würde ich bei LBT immer ein-zwei Semester automatisch dazurechnen, außer man hat wirklich ''Glück'', ohne Fetzen durchzukommen und bei der Vergabe der Übungsplätze immer vorne dabei zu sein.

Und ja ich kenne einige, die es in Mindeststudienzeit geschafft haben, eine rare Ausnahme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 02.07.2016, 11:07 
Mikroskopierer/in
Mikroskopierer/in
LBT User Foto

Registriert: 18.08.2010, 20:36
Beiträge: 236
Ich habe jede Prüfung ohne Fetzen bestanden (das hat nichts mit Glück zu tun) und habe 7.5 Semester gebraucht. Das extra halbe Semester kommt aufgrund organisatorischer Hürden durch die Curriculumsumstellung vor ein paar Jahren, wo mir beim Einreichen gesagt wurde eine Prüfung von mir ist jetzt doch weniger wert und ich solle doch bitte noch ein Wahlfach machen.

_________________



 



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 03.07.2016, 21:04 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen

Registriert: 20.11.2011, 14:19
Beiträge: 3
Habe für den Bachelor 7 Semester gebraucht, und dabei keine einzige Prüfung zwei mal gemacht und auf keiner etwas schlechteres als ein "Befriedigend".
Bei den Übungen bin ich eigentlich immer gleich reingekommen, auch wenn man bei der einen oder anderen... etwas schneller klicken muss.

Ich muss allerdings sagen, dass 6 Semester durchaus drin gewesen wären, wenn ich mich das eine oder andere mal nicht von Prüfungen abgemeldet, sondern durchgezogen hätte. Ab und an siegt halt die Gemütlichkeit (und wann, wenn nicht jetzt).^^

Insgesamt muss ich aber sagen, dass das sicher von Person zu Person unterschiedlich ist. Jeder ist anders, und organisiert sich das Studium anders, lernt anders, etc.. Ich würde, ganz allgemein, aus der Studienzeit nicht unbedingt Schlüsse ziehen.

Aber prinzipiell: Aus meiner Sicht wäre Mindestzeit (auch mit guten Noten) absolut möglich gewesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 04.07.2016, 11:05 
Laborjunky
Laborjunky
LBT User Foto

Registriert: 30.11.2008, 17:45
Beiträge: 560
mMn hängt die "schnelligkeit" vom studieren von folgenden faktoren ab:
1) wie gut und schnell findest du dich im ersten semester zurecht
2) welche leute kennst du, die dir eventuell nützliche infos geben können
3) welche unterlagen hast du für die jeweiligen vos und prüfungen

der idealfall schaut so aus: *sarkasmus on*
student X:
- wohnt zuhause
- hat keine rechnungen zu zahlen /muss nicht arbeiten
- kommt zum 1.sem. tutorium und lernt die leute kennen
- kennt evtl. ältere hasen an der uni die ihm/ihr nützliche infos und zusammenfassungen geben können
- weiß was zu tun ist um zusätzliche semester haben zu können die toleriert werden

wenn du fast alles von dieser "ideal fall" liste mit "ja" ankreuzen konntest, dann glückwunsch!! du schaffst es in der mindestzeit und kannst dich dann noch wundern, wieso es einige gibt die dennoch jammern und "sooo lange brauchen" :mrgreen: *sarkasmus off*

Es gibt leider viele faktoren die einen vom idealfall abhalten können. Dazu kommt noch die dauernde umstellung der vorlesungen, übungen, ECTS anpassungen und weitere gschisti gschastis...
Ich selber hab das "glück" gehabt alle prüfungen unter "dark souls" level der schwierigkeit absolviert zu haben um dann nach paar monaten zu erfahren, dass es jetzt auf level "deppen sicher" umgestellt wurde... (siehe rechtsgrundlagen, mol.bio, mathe, instr. chemie ue, analytische ue, etc).

Alles in allem, eine bessere organisation und konstante seitens der uni wäre ja schon mal hilfreich gewesen um das studium dementsprechend mit der arbeit besser unter einen hut bringen zu können...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 04.07.2016, 12:27 
Mikroskopierer/in
Mikroskopierer/in

Registriert: 26.09.2012, 10:28
Beiträge: 185
Hey!

Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich finde, wie schnell du studierst, hängt vorallem von deiner Organisation ab und weniger der seitens Uni.
Ich habe im 1. Semester sogut wie nichts gemacht (war damals noch am überlegen doch etwas anderes zu studieren), hab die Steop erst im März gemacht und dennoch in 7 Semestern den Bachelor abgeschlossen, wobei es sich auch noch ausging einige Masterlvas vorzuziehen. Zuhause wohne ich schon länger nicht mehr und gearbeitet hab ich in sogut wie in allen Ferien Vollzeit und unter dem Semester immer geringfügig. Prüfungen habe ich ebenfalls nicht wiederholt und auch meine schlechteste Note war ein Befriedigend.
Um dennoch nebenbei noch Freizeit zu haben, muss das alles natürlich gut organisiert werden, sprich jedes Semester war schon zu Semesterbeginn durchgeplant und für jede Prüfung habe ich recht lange gelernt (dafür eben nie wiederholt). Auch in den Ferien habe ich zumindest im September gelernt, da Ende Sommer ja doch einige größere Prüfungen angeboten werden.
Außerdem habe ich auch Prüfungen während ich Labore hatte gemacht, die Zeit war dann zwar stressig, dafür konnte man gleich mehrere Dinge abhaken. Und natürlich rechtzeitig mit der Bachelorarbeit anfangen (ich persönlich habe die Arbeit im Sommer zwischen 4&5. Semester gemacht), da das Korrigieren und vorallem schreiben doch einige Zeit in Anspruch nimmt.
Ich habe mich auch nie vor Prüfungen wieder abgemeldet, da ich eben im Vorhinein ausreichend Zeit eingeplant hat und dann auch recht konsequent gelernt habe.
Fakt, es ist locker möglich das Studium recht flott durchzuziehen, gute Noten zu schreiben, nebenbei zu arbeiten und auch Hobbies nachzugehen, solange man sich einigermaßen diszipliniert an seine gesetzten Ziele heranarbeitet und vorallem gut im organisieren ist :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 04.07.2016, 23:43 
Mikroskopierer/in
Mikroskopierer/in
LBT User Foto

Registriert: 18.08.2010, 20:36
Beiträge: 236
Was ich viel wichtiger finde als die Studiendauer ist die Qualität der Ausbildung. Ich finde es schade, dass das Studium in Österreich von Studenten mittlerweile meist nur noch als Wettlauf verstanden wird. Stehts geht es um die Schnelligkeit und wie man welche Prüfung möglichst flott und effizient abhacken kann.... dabei ist das völlig egal. Wäre schön wenn bald einmal eine Generation nachkommt, die das Studium wieder anders wahrnimmt. Wie man hier im Thread jetzt an einigen Fallbeispielen gesehen hat ist es sehr gut möglich das Studium in einer vernünftigen Zeit mit vernünftigen Noten abzuschließen. Also Leute: Chillt bisschen mehr. Lieber das Fuß vom Gaspedal nehmen als mit Lichtgeschwindigkeit zum nächsten Fetzen zu rasen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 05.07.2016, 06:54 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen

Registriert: 18.05.2016, 13:38
Beiträge: 10
Ich sehe das auch so wie Triologie. Ein Studium dient ja auch der persönlichen Bildung und Entwicklung und nicht nur dem Sammeln von Punkten. Da kann man sich auch ein wenig länger Zeit lassen und hier und da über den Tellerrand gucken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 05.07.2016, 07:41 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen

Registriert: 14.12.2011, 10:52
Beiträge: 40
Stimme hier den meisten Aussagen zu, Problem ist eben, dass ein längeres Studium meist auch mit einem "Verlust" an Jahreseinkommen einher geht, daher ist der rasche Abschluss und Eintritt ins Berufsleben logischerweise vorrangig.

Ich persönlich kann aufgrund meiner Situation (ein Diplomstudium bereits abgeschlossen, Vollzeit arbeitend, "nebenbei" LBT studieren, Kinder, Haus etc.) verständlicherweise keine Zeitangaben machen, allerdings sehe ich bei vielen StudentenInnen die ich mittlerweile kennenlernen durfte, dass die sich tlw. eine zu großen Stress machen um ja alle vorgeschlagenen Semesterprüfungen unter einen Hut zu bringen und sich dadurch tlw. auch von 5er zu 5er hanteln.

Daher mein Vorschlag: plant euch nach 3/4 Semestern eine gemütlicheres ein, wo ihr für den Bachelor-Endspurt nochmal Luft holt, das hat mir in meinem Erststudium sehr geholfen die Motivation aufrecht zu erhalten.

Ansonsten: Geniesst das Studium - Arbeiten ist stressig genug ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 03.08.2016, 06:23 
Versuchskaninchen
Versuchskaninchen

Registriert: 18.05.2016, 13:38
Beiträge: 10
Man muss es sich allerdings auch leisten können, sich beim Studium Zeit zu lassen. Erstens muss jedes Semester mehr auch irgendwie finanziert werden und zweitens wie hier auch schon angemerkt wurde, geht mit jedem Semester, das länger studiert wird, jede Menge Einkommen flöten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie langsam studiert ihr denn so ?
 Beitrag Verfasst: 03.08.2016, 15:15 
Stammzellenforscher/in
Stammzellenforscher/in
LBT User Foto

Registriert: 28.09.2009, 20:48
Beiträge: 684
"Jede Menge Einkommen" ist relativ, da abhängig vom eigenen Gesamteinkommen. Für manche sind Studiengebühren keine zweite Überlegung wert, für andere bedeuten sie ein längeres Ansparen bzw. ein erhöhtes Arbeitspensum.

Es wird bezüglich Studiendauer und -erfolg sicherlich so viele Szenarien wie Studierende geben. Das Leben ist unberechenbar und spielt auch leider nicht immer wie geplant mit.

Außerdem muss man so manche Wissenschaftsbereiche, in denen Prüfungen (oder über ein gesamtes Semester eingeforderte Mitarbeit) abzulegen sind, erst lieben lernen...

Einen Knoten im Kopf zu lösen und die Materie zu verstehen, ist aufwendig und oft schwer, aber Erfolge diesbezüglich sehr befriedigend. Ich wollte nur wenige Veranstaltungen so schnell und mit so wenig Aufwand wie möglich abschließen (jene, für die sich mein Interesse aufgrund der Materie und dem verlangten Output in Grenzen hielt). Der persönliche Lernerfolg lag mir in der Regel mehr am Herzen.


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