Ein sinnvoller erster Schritt ist, alle verfügbaren Updates für Router, Access Points und Endgeräte zeitnah zu installieren. Viele Hersteller haben bereits damit begonnen, Sicherheits-Patches für die KRACK-Lücke bereitzustellen, sodass diese Schwachstelle behoben werden kann, ohne neue Hardware kaufen zu müssen. Achte darauf, dass du regelmäßig prüfst, ob für deine Geräte Firmware- oder Betriebssystemupdates vorliegen.
Darüber hinaus ist es sehr empfehlenswert, eine VPN-Software einzusetzen, die den gesamten Datenverkehr verschlüsselt. Eine gute VPN-Lösung nutzt zusätzlich eine
SSL Verschlüsselung, wodurch selbst bei einem kompromittierten WLAN die übertragenen Daten für Angreifer unlesbar bleiben. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du dich in öffentlichen Netzwerken befindest, bei denen du keinerlei Kontrolle über die Sicherheit hast.
Öffentliche WLANs solltest du, wenn möglich, nur in Kombination mit einem VPN nutzen. Vermeide es, in ungesicherten Netzwerken vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern einzugeben, sofern keine HTTPS-Verbindung besteht. Prüfe im Browser immer, ob das Schloss-Symbol in der Adresszeile angezeigt wird.
Auch zu Hause lohnt es sich, den Router zusätzlich abzusichern: Verwende ein starkes, individuelles Passwort für den WLAN-Zugang und für die Router-Administrationsoberfläche. Deaktiviere WPS (Wi-Fi Protected Setup), da diese Funktion ebenfalls als Einfallstor dienen kann.
Langfristig solltest du dich darauf einstellen, dass neue Sicherheitslücken auch in zukünftigen Standards auftauchen werden. Halte dich über aktuelle Entwicklungen informiert und reagiere zeitnah, sobald Hersteller Updates veröffentlichen. Mit einer Kombination aus aktuellen Patches, sicherer Verschlüsselung und vorsichtigem Umgang mit Netzwerken bist du für die meisten Szenarien gut gerüstet.