Hab mich mit dem Thema letztes Jahr ziemlich intensiv auseinandergesetzt als mein eigener Wert bei 15 ng/ml lag. Zu deinen Punkten:
1. Die Dosierung von 2000 IE ist bei einem Ausgangswert von 18 ng/ml ngl eher eine Erhaltungsdosis als eine Aufsättigung. In der Fachliteratur wird bei manifestem Mangel oft mit deutlich höheren Dosen gearbeitet um den Serumspiegel erstmal auf 40-60 ng/ml zu bringen. Dass dein Arzt jetzt auf 4000 IE erhöht hat ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung
2. Kofaktoren sind btw tatsächlich relevant. K2 in der MK7-Form beeinflusst zwar nicht direkt die Resorption von D3 aber es sorgt dafür dass das Calcium das durch Vitamin D vermehrt aufgenommen wird in die Knochen eingelagert wird statt sich in den Gefäßen abzulagern. Magnesium ist da schon direkter beteiligt weil es für die enzymatische Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form gebraucht wird. Ohne ausreichend Magnesium kann der Körper mit dem zugeführten D3 schlicht weniger anfangen
3. Was die Symptome angeht hab ich mal einen ganz brauchbaren Artikel gelesen über die
Auswirkung eines Mangels auf verschiedene Körperfunktionen, da werden auch Müdigkeit und Infektanfälligkeit als typische Zeichen aufgeführt. Dein Beschwerdebild passt da schon ins Muster
4. Was ich noch empfehlen würde: Lass beim nächsten Blutbild auch den Magnesiumspiegel und Parathormon mitbestimmen. PTH steigt kompensatorisch an wenn Vitamin D niedrig ist und gibt dir ein besseres Gesamtbild als der 25-OH-D Wert alleine